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Verlag der
Häretischen Blätter
Postfach 160606
60069 Frankfurt a.M.
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[Willkommen]

[Neu im Mai '03]

[Heft 1 bis 3]

[Heft 4 und 5]

[Ceres-Artikel]

[Heft 6]

[Dieter Kochs KdaV]

[Koinzidenz]

[Lilith und Priapus]

[Lilith-Vortrag]

[Divina Commedia]

[Häretisches Manifest]

[Miszellen]

[Gedichte]

[Rechtschreibreform?]

[eShop?]

[Bestellinfos, Impressum]

[Edition Die Schnecke]

Willkommen
beim Verlag der Häretischen Blätter!

»Häretiker sind fraglos weniger langweilig.«
                                      Mauricio Kagel

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Im Verlag der Häretischen Blätter erscheinen die »Häretischen Blätter« und astrologische Literatur, in Zukunft auch Lyrik, esoterisch-philosophische und kritische Arbeiten.

Die »Häretischen Blätter« sind ein in loser Folge erscheinendes Journal für esoterische und kritische Philosophie und Literatur. Bisher gibt es fünf Ausgaben als Print. Ab Heft 6 werden die »Häretischen Blätter« zum kostenlosen Download auf dieser Homepage veröffentlicht; jedes Heft wird aber auch weiterhin als gedruckte Ausgabe lieferbar sein. Für Astrologen sind besonders die Ausgaben 4 und 5 interessant: Sie widmen sich ausführlich der Astrologie der Asteroiden Ceres, Pallas, Juno und Vesta.

In den »Häretischen Blättern« vereinen sich zwei scheinbar widersprüchliche geistige Traditionen: Zum einen sind das die aufgeklärte Kritik der Warengesellschaft, die mit Namen wie Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Erich Fromm verbunden ist, und die Utopie des ethischen Anarchismus, die mit Namen wie Gustav Landauer und Erich Mühsam verbunden ist. Zum anderen sind das die sogenannten alten Weisheitslehren, die häretischen und heidnischen spirituellen Traditionen insbesondere der Theosophie und Astrologie, die in ihrer modernen psychologischen Darstellung längst dem düsteren Zwielicht des Mystizismus entwachsen sind, das den aufgeklärten Verstand beleidigen muß. Insofern werden sowohl die Anhänger individualistischer »Erlösungslehren« herausgefordert, ihre naive Einstellung gegenüber der sie umgebenden und verschlingenden gesellschaftlichen Katastrophe aufzugeben, als auch die in der beschränkten Dimension ihres rationalistischen Weltbildes befangenen aufgefordert werden, sich einer spirituellen Dimension des Noch-nicht zu öffnen, die in jeder Seele nur darauf wartet, entfaltet zu werden.

»Zwar wir leben und wissen nicht wozu. Wir sterben und wissen nicht wohin. Ich kann leichthin sagen, was ich jetzt und nachher will, aber niemand kann angeben, was er überhaupt will, in diesem doch so sehr zweckhaften Leben. Mich wundert, daß ich fröhlich bin! sagt ein alter Türspruch. Und doch, es bleibt uns hier, die wir leiden und dunkel sind, weit hinaus zu hoffen. [...] Denn die menschliche Seele umspannt alles, auch das Drüben, das noch nicht ist. Und das Denken ist ihr Diener; es will nichts als die Seele, sie ist sein einziger Raum, sein Sprachinhalt und Gegenstand, verstreut in allen Teilen der Welt, verborgen im Dunkel des gelebten Augenblicks, verheißen in der Gestalt der unkonstruierbaren Frage.«
                                                                                                         (Ernst Bloch
, 1918)

Die »Häretischen Blättern« verstehen sich als spiritueller Samisdat gegen den Strom der sedativen Hochglanz-Esoterik. Sie stehen in der Tradition des »Ziegelbrenner« (1917-1921) von Ret Marut und des »Fanal« (1926-1933) von Erich Mühsam, aber auch der theosophischen »Lotusblüten« (1893-1900, 1908-1913) von Franz Hartmann und in Zukunft vielleicht, und in aller Bescheidenheit des »Arya« (1914-1921) von Sri Aurobindo und Mère; sie verstehen sich ebenfalls ohne jede Bescheidenheit als eine der möglichen Verwirklichungen der von Friedrich Hölderlin 1799 geplanten Zeitschrift »Iduna« so, wie er sie heute vielleicht gestalten würde, wäre er wieder unter die Deutschen gekommen. Wer das nicht unter einen Hut bringen kann, sollte auf eine Kopfbedeckung verzichten.

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1999 erschien die »Divina Commedia Astrologica«, das Alterswerk von Dr. Hans-Jörg Walter. Dieses Buch stellt die astrologische Technik der Harmonics vor, die bislang nur im indischen und angelsächsischen Raum Beachtung findet. Wie in der medizinischen Computer-Tomographie werden durch Harmonics immer tiefere Schichten des Horoskops sichtbar gemacht. Sie enthüllen konkrete Archetypen, deren Licht- und Schattenseiten vom Autor entfaltet werden.

Nach einer klar verständlichen Hinführung zu den Grundlagen der Harmonic-Astrologie im ersten Teil entschlüsselt der Autor im zweiten Teil die von höheren Primzahlen abgeleiteten Harmonics; zahlreiche Beispielhoroskope bekräftigen die von ihm entdeckten Deutungscodes. Im dritten Teil führt er vor, wie diese in der kombinatorischen Deutung mit dem Radixhoroskop zu handhaben sind. Für den beratenden Astrologen sind Harmonics eine große Bereicherung für das Verständnis der Tiefenstruktur einer Persönlichkeit.
 

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2000 erschienen Dieter Kochs neue interpolierte Ephemeriden von Lilith und Priapus. Sie stellen eine Alternative zur bislang in der Astrologie gebräuchlichen »mittleren Lilith« dar. In dem gemeinsam mit Bernhard Rindgen verfaßten Buch über Lilith und Priapus die »Schalen« des Menschen werden die astronomischen Grundlagen der neuen interpolierten Ephemeriden erläutert: Insbesondere für Priapus ergeben sich völlig andere Werte als »mittlere«, er ist nicht mehr Gegenpol Liliths.

Im zweiten Teil des Buches stellt Rindgen die Ergebnisse seiner astrologischen Forschungen mit diesen neuen Ephemeriden vor. Ausgehend von kabbalistischen, theosophischen und mythologischen Vorstellungen ergeben sich neue Deutungsmöglichkeiten, insbesondere bei Priapus. Die Astrologie von Lilith und Priapus ermöglicht, von diesem Ansatz aus, einen vertieften Zugang zum menschlichen Unterbewußtsein. Dies ist nur mit den interpolierten Ephemeriden möglich und die »mittlere Lilith« wird als überholt verworfen. Der Lilith-Vortrag Rindgens, auf dieser Homepage zu finden, stellt die wichtigsten Ergebnisse seiner Forschungen vor, die im Buch weiter ausgeführt sind.

Dieter Kochs »Kritik der astrologischen Vernunft« (die »KdaV«) erschien zuerst 2001 und ist jetzt in der 2., überarbeiteten und stark erweiterten Auflage lieferbar. Sie richtet sich an
– alle Kritiker der Astrologie,
– alle Astrologen, die besser verstehen möchten, was sie tun, und
– alle, die sich über die Astrologie eine differenzierte Meinung bilden wollen.

Was ist Astrologie wirklich, wie funktioniert sie und wieviel ist an ihr dran? Was kann sie leisten und was nicht? Wieviel ist andererseits dran an der Kritik, welche Astronomen und Physiker an der Astrologie üben? Dieses Buch will Klarheit schaffen. Es richtet sich an alle intelligenten Menschen, die soviel geistige Offenheit besitzen, daß sie zu einer differenzierten Beurteilung der Astrologie in der Lage sind.

Bitte beachten Sie auch die Hedwig-Lachmann-Biographie von Annegret Walz, die in dieser Homepage auf der Seite der Edition Die Schnecke vorgestellt wird.

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