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Verlag der
Häretischen Blätter
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Kritik der astrologischen Vernunft
»
KdaV«

Eine Klärung des Anspruchs der Astrologie
Antworten der Astrologie an ihre Kritiker

2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage

von Dieter Koch
 

Dieses Buch richtet sich an
– alle Kritiker der Astrologie
– alle Astrologen, die besser verstehen möchten, was sie tun
– alle, die sich über die Astrologie eine differenzierte Meinung bilden wollen

Was ist Astrologie wirklich, wie funktioniert sie und wieviel ist an ihr dran? Was kann sie leisten und was nicht? Wieviel ist andererseits dran an der Kritik, welche Astronomen und Physiker an der Astrologie üben? Dieses Buch will Klarheit schaffen. Es richtet sich an alle intelligenten Menschen, die soviel geistige Offenheit besitzen, daß sie zu einer differenzierten Beurteilung der Astrologie in der Lage sind.

Pflicht ist dieses Buch insbesondere für intelligente Kritiker der Astrologie und für solche Astrologen, die sich mit deren Kritik auseinandersetzen wollen. Eindrücklich zeigt der Autor, wie die bisherigen Astrologiekritiker praktisch ausnahmslos an der Astrologie vorbeipolemisieren, weil es ihnen an der Bereitschaft zur tatsächlichen Auseinandersetzung mit dem kritisierten Gegenstand fehlt und weil sie, aus diesem Grunde, von der Astrologie nur ein Zerrbild haben. Als profunder Kenner sowohl der Astrologie als auch der Astronomie (insbesondere der Himmelsmechanik) sowie der Geschichte dieser beiden Wissenschaften ist der Autor in der Lage, die Argumente der Kritiker kompetent zu kontern. Die Astrologiekritik wird durch dieses Buch auf eine neue Ebene gezwungen, denn es legt peinlich offen, wie sehr die Naturwissenschaftler von Emotionen, Polemik und Arroganz getrieben werden und wie sehr es ihnen an Sachlichkeit und geistiger Offenheit fehlt. So geht der Autor etwa mit profunden historischen Recherchen dem berühmten Präzessionsargument auf den Grund, also der Kritik, daß die Astrologen die tatsächlichen Sternbilder aus den Augen verloren hätten.
 

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Am meisten profitieren werden von dem Buch aber die Astrologen. Nicht nur liefert es die Antworten auf die kritischen Argumente der Naturwissenschaftler. Wie schon sein Titel sagt, geht es diesem Buch in erster Linie darum zu definieren, was genau die Astrologie vermag und wo ihre Grenzen liegen. Außerdem diskutiert der Autor die verschiedenen möglichen Erklärungen, wie und warum die Astrologie funktioniert. Er prüft verschiedene Modelle, welche den astrologischen “Mechanismus” im Rahmen der klassischen Physik, der Quantenphysik, der Relativitätstheorie, der Chaostheorie, der Parapsychologie oder der psychologischen Theorie der Synchronizität C.G. Jungs zu erklären versuchen.

Das Buch umfaßt 272 Seiten und kostet 19 Euro.
 

Inhalt der KdaV:

Vom Verhältnis zwischen Astronomie und Astrologie
   Blinde Polemik und Emotionen
   Ein externalisierter innerer Konflikt
   Die Bedeutung der Astrologie in der Geschichte
   Das analogische Weltbild
   Determinismus und Freiheit
   Warum die Astronomie und die Astrologie sich trennten
   Ist die Astrologie eine Pseudowissenschaft?
   Der verwahrloste Zustand der Astrologie
   Die mantischen Wissenschaften
   Die Sonnenfinsternis 1999, die Medien und die Astrologie
   Die Astrologie auf dem Vormarsch

Beispiele heutiger astrologischer Praktik
   Analogieketten
   Mundanastrologie
   Geburtshoroskopie
   “Prognostische” Astrologie

Von der Präzession des Frühlingspunkts
   Der Tierkreis der Astrologen und die Fixsternkonstellationen
      Dieses Kapitel wurde gegenüber der 1. Auflage stark erweitert
   Die historischen Irrtümer hinter dem Präzessionsargument
   Das philosophische Mißverständnis hinter dem Präzessionsargument
   Die wahren Probleme des tropischen Tierkreises
   Gibt es ein “Wassermannzeitalter”?
      Dieses Kapitel wurde gegenüber der 1. Auflage stark erweitert

Statistische Untersuchungen zur Astrologie
   Die Untersuchung von Gunter Sachs
   Die Untersuchungen von Michel Gauquelin
   Die enge Welt sogenannter “Skeptiker”
   Widersprüche zwischen Gauquelins Resultaten und den Lehren der traditionellen
   Astrologie

Warum die Statistik sich an der Astrologie die Zähne ausbeißt
   Ist Statistik in der Astrologie überhaupt nötig?
      Dieses Kapitel ist neu
   Die Ambivalenz astrologischer Prinzipien
   Die Mehrdeutigkeit astrologischer Prinzipien
   Die Nichtisolierbarkeit astrologischer Prinzipien
   Transzendenz und Nichtoperationalisierbarkeit
      Die folgenden Kapitel sind neu bzw. ersetzen Kapitel der 1. Auflage:
   Probleme bei der statistischen Überprüfung astrologischer Lehren
   Statistik, “Sympathie”- und Psi-Effekte
   Probleme von Zuordnungstests
   Statistische Untersuchungen, die ohne Horoskop- oder Planetendeutung auskommen
   Das naturwissenschaftliche Wissenschaftsmonopol

Sind astrologische Effekte Resultat psychologischer Mechanismus?
     
Dieser Teil des Buches ist völlig neu
   Psychologische Mechanismen
   Von der Natur astrologischer Evidenzerlebnisse
   Von der Natur von “Glauben” und “Wissen”
   Ist die Astrologie ein “geschlossenes System”?
   Von der Motivation der Astrologen, Astrologie zu betreiben

Die Frage nach der Funktionsweise der Astrologie
   Astrologie und klassische Physik
   Astrologie und Quantenphysik
   Astrologie und Relativitätstheorie
   Astrologie und Chaostheorie
   Astrologie und Parapsychologie
   Psychologische und philosophische Erklärungen
   Synchronizität und das Lichtgeschwindigkeitsargument
      Dieses Kapitel ist neu

Ein Modell, wie Astrologie tatsächlich funktioniert
   Synchronizität als Ausdruck kosmischer Intelligenz
   Vom Interesse der kosmischen Intelligenz an Namen
   Astrologie und Synchronizität: Beispiele
   Zufall und Ordnung
   Archetypen
   Vom Verhältnis zwischen dem Archetypus und den ihm zugeordneten Ereignissen
   Vom Verhältnis zwischen den Planeten und den Archetypen
   “Hypothetische” Planeten, Synchronizität und Selbsttäuschung in der Astrologie

Wie die Planeten zu ihren Namen kamen
      Die folgenden Kapitel wurden gegenüber der 1. Auflage teilweise erweitert:
   Uranus
   Der Asteroidengürtel
   Neptun
   Pluto und die Kuiperoiden
   Entdeckungen und Synchronizität
   Kentaurenplaneten

Die wichtigsten Vorurteile gegen die Astrologie zusammengefaßt

Empfehlenswerte astrologische Literatur
     
Dieser Teil des Buches ist völlig neu
 

Der Autor:

Dieter Koch, lic. phil., geb. 1959, Studium der Philosophie, des Sanskrit und Altgriechischen an der Universität Zürich. Danach Studien in Himmelsmechanik und Astrologie. Seit 1995 Programmierer bei Astrodienst Zürich. Koautor der Swiss Ephemeris, einer Sammlung astronomischer Berechnungsroutinen, die wegen ihrer hohen Präzision von Entwicklern astrologischer Anwendungsprogramme weltweit verwendet wird. Autor von Artikeln und Büchern zu theoretischen Fragen der Astrologie (Ephemeridenproblem der Mondapsiden, Häuserproblem, Asteroidenastrologie).
 

Stimmen zu diesem Buch:

»Endlich ist das Buch auf dem Markt, auf das eigentlich alle Astrologen gewartet haben müssen. Dieter Koch erklärt in “Kritik der astrologischen Vernunft”, was die Astrologie leisten kann und was nicht. Damit nimmt er den Kritikern der Astrologie den Wind aus den Segeln, die oftmals nicht den blassesten Schimmer von der Materie haben, über die sie urteilen. Allerdings verheimlicht Dieter Koch auch nicht, daß es Wasser auf die Mühlen der Kritiker ist, wenn einige Mitglieder der Astrologenzunft schlicht und einfach nicht fachgerecht arbeiten und um der Sensationslust willen Prognosen abgeben, die auf so klare Weise von der Astrologie nicht abgegeben werden können. [...] Das Buch ist klar gegliedert und in einer gut lesbaren, sachlichen Sprache geschrieben. Trotzdem verzichtet der Text nicht auf Tiefe und weist eine sehr gute Recherche auf. [...] Eine wahre Perle ist der Text über Astrologie und Synchronizität. In diesem Kapitel weist der Spezialist für Kleinplaneten Dieter Koch in liebevoller Puzzlearbeit nach, wie Astrologie tatsächlich funktioniert und wie einfach die Sprache des Kosmos zu entschlüsseln ist, wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht. Diese Vorgehensweise müßte eigentlich auch die Kritiker überzeugen, wenn sie sich ehrlich mit dem Buch auseinandersetzen würden. Man kann das Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der beabsichtigt, sich ernsthaft mit Astrologie auseinanderzusetzen, egal ob man der Astrologie kritisch gegenübersteht oder ihre Wirksamkeit schon für sich persönlich erkannt hat.«

Ursel Wullert in »Astrologie heute« Nr. 97, Juni/Juli 2002

»Der wortspielerische Titel des Buches läßt aufhorchen. Die Befürchtungen, daß es sich um eine Doktorarbeit in höherer Philosophie handelt, sind allerdings nicht berechtigt. Dieter Koch befaßt sich mit durchaus bedeutungsvollen Inhalten, es gelingt ihm aber, diese seinem Leser in einer allgemeinverständlichen Sprache näherzubringen. Anhand überzeugender Beispiele zeigt er, daß entgegen dem selbstgesetzten Anspruch der Sachlichkeit bei den Kritikern in erster Linie der Aberglaube an das eigene (bessere) Wissen vorherrscht. Dieter Koch ist kein blinder Verfechter der Astrologie und aller ihrer Erscheinungsformen. Er geht recht kritisch um mit manchen herrschenden Vorstellungen. Aber es tut gut, endlich eine fundierte und sachliche Auseinandersetzung mit den in diesem Buch behandelten Fragen in der Hand zu haben.«

Reinhardt Stiehle, Chiron Verlag und Astronova Fachversand für Astrologie,
»Buch des Monats« März 2002

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